Beratung und Service
Wirtschaftsboom am Schwarzen Meer
Delegationsreise führt nach Rumänien und Bulgarien
Vom 22. bis 27. September 2008 informiert eine Wirtschaftsdelegationsreise des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT) Unternehmen über Rumänien und Bulgarien. Einstimmend gibt es bereits am 25. Juni einen Wirtschaftstag Rumänien/Bulgarien. Beide Staaten locken deutsche Unternehmer mit günstigen Produktionsbedingungen.

Aus Rumänien kam Graf Dracula, und Bulgarien wurde einmal von einem Coburger Fürsten regiert, der es 1908 von der Türkei abtrennte. Schon gewusst? Vielleicht. Wichtiger sind heute andere Fakten. Zum Beispiel, dass sich Rumäniens Wirtschaft seit Jahren im Aufwind befindet, und dass Deutschland einer der Hauptzulieferer der bulgarischen Industrie ist. Deutsche Unternehmen, die neue Exportziele suchen oder nach Handelspartnern in Osteuropa Ausschau halten, haben also allen Grund dazu, sich für die beiden Staaten und für deren Märkte zu interessieren.
Der BWHT jedenfalls hält die Märkte beider Staaten gerade für Mittelständler aus Baden-Württemberg für so attraktiv, dass er im September 2008 eine Wirtschaftsdelegationsreise dorthin anbietet. Sie findet unter der politischen Leitung des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Ernst Pfister statt. Gemeinsam mit ihm besucht die Reisegruppe die Wirtschaftsmetropolen Cluj und Sibiu in Rumänien sowie Sofia in Bulgarien. Durch individuelle Betriebsbesuche und durch Gespräche mit Unternehmensvertretern gewinnen die Teilnehmer Einblicke in diese Märkte. Damit keine Sprachschwierigkeiten aufkommen, stehen Dolmetscher zur Verfügung.
Ungebrochen dynamisch
Der Außenhandel sowie die Industrieproduktion Rumäniens entwickeln sich seit Jahren dynamisch: Die Wareneinfuhren haben sich zwischen 2002 und 2006 mehr als verdoppelt, die Ausfuhren innerhalb der letzten fünf Jahre. Die bauabhängigen Branchen, die metallverarbeitende Industrie, die Kfz-Branche und -Zulieferindustrie sowie der Energiesektor sind maßgeblich verantwortlich für diese regen Im- und Exporte.
Cluj (deutsch: Klausenburg) ist die Hauptstadt des Bezirks Cluj in Siebenbürgen. Sie ist flächenmäßig die zweitgrößte Stadt Rumäniens. Hier konzentriert sich das verarbeitende Gewerbe der Region mit den Schwerpunkten Holzverarbeitung, Maschinen-/Fahrzeugbau und Elektrotechnik/Elektronik.
Sibiu (deutsch: Hermannstadt) liegt in Siebenbürgen. Da die Stadt ein pulsierendes Wirtschaftszentrum ist, zieht sie viele Auslandsinvestoren an. Für ganz Rumänien spielt sie eine Vorbildrolle.
Die starke Inlandsnachfrage in Bulgarien beflügelt das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts. Die deutsche Industrie nutzte diesen Boom und war im Jahr 2007 mit einem Auftragsvolumen von 21,2 Prozent einer der Hauptlieferanten Bulgariens. Deutschlands Hauptausfuhrgüter in den osteuropäischen Staat sind Kfz-Teile, Maschinen, Elektronik und Elektrotechnik. Im Blickpunkt der Reise steht die Hauptstadt Sofia. Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Bulgariens.
Die Teilnehmer der Wirtschaftsdelegationsreise besuchen die Wachstumsbranchen Rumäniens und Bulgariens: Maschinenbau/Metallverarbeitung, Elektrotechnik/Elektronik sowie Holz und Innenausbau.
Ein Wirtschaftstag zur Vorbereitung
Ein Wirtschaftstag Rumänien/Bulgarien bereitet die Teilnehmer am 25. Juni 2008 auf die Wirtschaftsdelegationsreise vor. Die Einladung zum Wirtschaftstag erfolgt durch die Anmeldung zur Reise.
Die Unternehmerreise im September 2008 wird durch Fördermittel des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg unterstützt. So kann der BWHT die Reise zu einem Gesamtpreis vom 3350 Euro anbieten. Die darin enthaltenen Leistungen sowie den geplanten Reisverlauf können Sie den Unterlagen am Ende dieser Seite entnehmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Gabriele Hanisch, Baden-Württembergischer Handwerkstag, unter der Telefonnummer 0711 1657-241. Anmeldeschluss ist am 23. Juni 2008.
Fax-Anmeldeformular (pdf-Dokument, 249 KB)




